25. März, Memmingen 
Geiger Niek Baar bei den Memminger Meisterkonzerten

„BUNT“

Farbig? Wer die bisherigen Konzerte gehört hat, wird zustimmen: Diese Saison des Memminger Meisterkonzerte e. V. hat geliefert – Musik-und Themen waren leuchtend, grau oder auch golden, zuletzt gar „erdig“. Im März wird ein eher silberner Klang im Kreuzherrnsaal zu hören sein. Der niederländische Geiger Niek Baar nimmt uns mit auf einen Streifzug durch 350 Jahre Literatur für Solovioline – Musik von Meistern wie Bach und Ysaÿe, Biber oder Kurtág, Paganini wie Berio – breit, sehr breit ist die Palette.

Niek Baar wurde 1991 in Rotterdam geboren und erhielt seinen ersten Violinunterricht im Alter von acht Jahren. Fünf Jahre später wurde er als «junges Talent» ins Königliche Konservatorium in Den Haag aufgenommen. Mit 16 debütierte er als Solist mit den Rotterdamer Philharmonikern. Nach zahlreichen Wettbewerbsgewinnen, wie Prinses Christina Concours (2010), International Solo Bach Competition in London (2012), Grommek-Preis beim Kronberg Festival in Deutschland und Kersjes-Preis in den Niederlanden, erreichte er 2018 einen bedeutenden Meilenstein, als er den 1. Preis beim nationalen Violinwettbewerb „Oskar Back“ gewann. Seitdem konzertiert er solistisch und als gefragter Kammermusiker in ganz Europa.

Niek spielt auf der ‘ex Vornbaum’ Geige, 1729 gebaut von Carlo Bergonzi in Cremona.

25. März 2026, 20 Uhr
Kreuzherrnsaal, Hallhof 5, Memmingen
Karten zu 33/22/10 € (Kat. I/II, Schüler) bei der Tourist Information Memmingen und an der Abendkasse.
www.mm-meisterkonzerte.de


Foto: © Florian Kolmer