BLIND – Generationendrama von Lot Vekemans am Landestheater Schwaben

Memmingen – Clash der Generationen: Helen kümmert sich um Richard, ihren erblindenden Vater. Seit Jahren sprechen sie nicht miteinander, weil Richard seinen PoC-Schwiegersohn ablehnt. Psychologisch dicht wird erzählt, wie Vater und Tochter um die Wahrheit, Verständnis und Liebe ringen. Sie reden, klagen an, erzählen, widersprechen, flehen und fluchen. Sie nähern sich an, stoßen sich zurück, verletzen einander und versuchen erneut ihre Beziehung zu retten. Ein spannendes Drama vor der Kulisse Südafrikas als Sinnbild einer zerrissenen Gesellschaft nimmt seinen Lauf.

In dem aufwühlenden und berührenden Familien- und Generationendrama „Blind“, das am 14. März am Landestheater Schwaben Premiere feierte, geht es um mehr als bloß das Alter oder eine Krankheit. Vater Richard (André Stuchlik) droht die Erblindung, Tochter Helen (Delia Rachel Bauen) pflegt ihn notgedrungen. Menschlich, zärtlich, ja sogar mit leisem Humor ringen die beiden miteinander und mit dem Leben.

Regie Michael Stacheder
Ausstattung Monika Gora
Dramaturgie Alice Asper
Regieassistenz Maximilian Martin

 

Vorstellungen bis zum Mai
Am 10. Mai um 10 Uhr findet in der St.-Martins-Kirche in Memmingen ein ökumenischer Gottesdienst zum Stück statt
Karten und alle Informationen unter www.landestheater-schwaben.de


Abb.: André Stuchlik und Delia Rachel Bauen in »Blind« am Landestheater Schwaben, Foto: David Lindert