Programmkino im Kaminwerk

Halaleluja – Iren sind menschlich (FSK 12)

Das Kulturzentrum Kaminwerk zeigt am internationalen Tag der Migranten, Donnerstag, 1. April, ab 20 Uhr, den Film „Halaleluja – Iren sind menschlich“ von Conor McDermottroes, der mit jugendlichem Schwung für mehr Multikulturalität plädiert. Der junge Raghdan (Nikesh Patel) ist vor einigen Jahren aus Indien geflohen, um den Heiratsplänen seines traditionsbewussten Vaters Amir (Art Malik) zu entrinnen. Seine neue Heimat ist der kleine irische Küstenort Sligo, wo er bei seinem Onkel Jamal (Paul Tylak) und seiner Tante Doreen (Deirdre O’Kane) lebt und mit Maeve (Sarah Bolger) auch bereits die große Liebe gefunden hat. Doch dann kommt es ausgerechnet bei seiner Geburtstagsfeier zu einem Streit mit Maeve und außerdem steht plötzlich sein Vater vor der Tür, der seinem Sohn ein ungewöhnliches Geburtstagsgeschenk machen möchte: einen Schlachthof, den die beiden in einen Halal-Betrieb verwandeln sollen. Raghdan muss also versuchen, seine Beziehung zu retten und zugleich den Frieden im Dorf zu bewahren, wo die Idee seines Vaters zwar für neue Arbeitsplätze, aber auch für einigen Aufruhr sorgt.

Pressefoto des Filmverleihs.

„La Vérité – Lügen und leben lassen“ (FSK 0)

Memmingen – Das Kulturzentrum Kaminwerk zeigt am Donnerstag, 15. April, ab 20 Uhr, das prominent besetzte Drama „La Vérité – Lügen und leben lassen“. Die französische Schauspielerin Fabienne (Catherine Deneuve) hat vor Kurzem ihre Biografie veröffentlicht. Zum Unmut ihrer Tochter Lumir (Juliette Binoche) scheint die Mutter die Vergangenheit anders in Erinnerung zu haben, als ihr Nachwuchs. Dass Fabienne davon schreibt, immer eine leidenschaftliche und liebevolle Mutter für ihre Tochter gewesen zu sein, kann Lumir nicht nachvollziehen. Ihre Kindheitserinnerungen beschreiben eine Frau, der es wichtig war, stets im Mittelpunkt und im Scheinwerferlicht der Kameras zu stehen. Lumir, die mittlerweile als Drehbuchautorin in der Filmbranche Fuß gefasst hat, kehrt mit ihrem Mann Hank (Ethan Hawke) und ihrem gemeinsamen Kind aus New York nach Paris zurück und will ihre Mutter mit den Unwahrheiten ihrer Memoiren konfrontieren. Es kommt zu einem stürmischen Wiedersehen …

Hirokazu Kore-eda erzählt mit „La Vérité“ eine von zwei herausragenden Hauptdarstellerinnen getragene, ebenso berührende wie humorvolle Mutter-Tochter-Geschichte.

 

Schüler und Studenten zahlen keinen Eintritt. 

Corona-Infos: Da die genauen Modalitäten tagesabhängig sind, informieren wir auf unserer Internetseite www.kaminwerk.de, ob negative Schnelltests für den Besuch des Programmkinos notwendig sind.